Wie das Iron Mountain Innovation Team das Informationsmanagement Revolutioniert

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Was das Iron Mountain Innovation Team ist und wie es für unsere Kund:innen die Weiterentwicklung des Informationsmanagements vorantreibt.

1. Dezember 20237 Min.
Bit Refinery- A woman looking at reports

Das Thema Informationsmanagement wirkt auf den ersten Blick trocken und weckt nicht direkt unsere Neugier - dabei ist es so wichtig für Unternehmen – und ein Bereich, in dem es ständig neue Entwicklungen gibt. Ohne einen sicheren, effizienten Zugriff auf Informationen ist es nahezu unmöglich, alltägliche Aufgaben zu erledigen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Genau aus diesem Grund haben wir mit ausgewählten, erfahrenen Fachleuten das Iron Mountain Innovation Team gegründet. Es soll in unserer zunehmend datengesteuerten, virtuellen Welt den Status quo des Informationsmanagements hinterfragen, Trends vorgreifen und auf neu entstehende Anforderungen eingehen. In Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Partner:innen kann das Team komplexe neue Herausforderungen lösen, indem es das Thema aus Kundensicht genauer betrachtet.

Wir wollten mehr darüber erfahren, wie das Innovation Team arbeitet und was es für unsere Kund:innen erreichen kann. Deshalb haben wir uns mit Nicole Reinke, unserer Senior Vice President of Innovation, zusammengesetzt.

Wo das Informationsmanagement der zukunft entsteht

Was ist das Iron Mountain Innovation Team, und was ist eure Mission?

Nicole: Alle sagen, sie wollen die größten Probleme ihrer Kund:innen lösen. Wir dagegen wollen sie bei ihrer ganz alltäglichen Arbeit unterstützen. Dafür entwickeln wir mit unserem wachsenden Expertenteam innovative Technologielösungen, dank denen die Kund:innen mit weniger Aufwand mehr erreichen können. Wir arbeiten dabei mit Vertreter:innen aus unterschiedlichen Bereichen unseres Unternehmens und auch mit externen Geschäftspartner:innen zusammen, die unsere Kompetenzen ergänzen.

Unsere Mission: die Innovationsentwicklung für unsere Kundschaft und interne Stakeholder bei Iron Mountain zu fördern und zu beschleunigen. Denn auch interne Innovationen kommen am Ende den Kund:innen zugute. Wir schauen uns an, wo es im Betrieb hakt, und nehmen sie mit auf den Weg, der vom Informationsmanagement hin zum digitalen Asset-Management führt.

Wir informieren auch über neu aufkommende Technologien und Trends, die für unsere Kund:innen relevant werden könnten, damit sie sich schon einmal damit befassen und auf potentielle Umbrüche vorbereiten können, die neue Technologien oft mit sich bringen.

Was hat euch dazu bewegt, das Innovation Team zu gründen?

Nicole: In der mehr als 70-jährigen Unternehmensgeschichte von Iron Mountain haben wir das Informationsmanagement aus jedem Blickwinkel betrachtet und alle Entwicklungsstufen hautnah miterlebt. Wir wissen, wie wichtig es ist, Technologieprodukte und Services zu entwickeln, die auf die tatsächlichen Anforderungen der Kund:innen eingehen – und manchmal sind das Anforderungen, denen sie sich selbst noch gar nicht bewusst sind.

Wir möchten unseren Kund:innen exakt das geben, was sie wirklich brauchen. Wir versetzen uns in sie hinein, sodass wir ihre Probleme buchstäblich mitfühlen können – diesen Prozess nennen wir „Compassion-Driven Innovation“. Dafür haben wir bewusst Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen in unser Team geholt: Forschung, Produktstrategie, Technologie, User Experience Design (UX Design) und Thought Leadership.

Mit dem unterschiedlichen Input aus all diesen Fachrichtungen können wir die Entwicklung von überzeugenden Lösungen für alltägliche Probleme fördern und beschleunigen – und Wachstumschancen für unsere Kunden schaffen.

Im Bereich Digitalisierung sind wir bereits eine ganze Weile aktiv, aber wir wissen auch, dass wir noch viel mehr erreichen können. Deshalb haben wir uns zur Umsetzung all diese Expert:innen mit ihren individuellen Fähigkeiten ins Boot geholt. Mit unserem forschungsorientierten Prozess, der von schnellem Lernen und ständigem Anpassen geprägt ist, kann Iron Mountain viel schneller innovative Technologien entwickeln und unseren Kund:innen neue Lösungen bereitstellen.

Besonders spannend war für unser Team zu sehen, wie viele Partner:innen im ganzen Unternehmen genau so ein Team brauchten, um ihre innovativen Ideen voranzubringen. Erst seit wenigen Monaten existiert das Innovation Team, und doch haben wir schon aus der ganzen Welt Vorschläge und Anfragen erhalten und sogar Patente angemeldet.

Fokusbereiche

Auf welche Bereiche konzentriert ihr euch?

Nicole: Wir richten unsere Kerntätigkeit an drei Kernthemen aus: Digital Stewardship, Betriebliche Effizienz und Neue Horizonte. In all diesen Bereichen arbeiten wir daran, die Nutzungsfreundlichkeit zu verbessern, Nachhaltigkeitskonzepte zu integrieren und für ein höheres Maß an Sicherheit zu sorgen.

Wir nehmen eine breite Palette an Digital-First-Produkten und -Services in den Fokus. Dafür beschäftigen wir uns unter anderem mit künstlicher Intelligenz/maschinellem Lernen, Robotik und Automatisierung, Kreislaufwirtschaft, Tokenisierung, Cybersicherheit, Metaverse-Anwendungsfällen, Web 3.0, Nachhaltigkeit und digitaler Pathologie – die Länge dieser Liste spiegelt wider, wie viel Freude unser Team daran hat, Neues zu lernen.

Anschließend priorisieren wir, welche Projekte jeweils unsere vier Prozessphasen durchlaufen. Den Prozess habe ich in meinem Buch „Compassion-Driven Innovation“ dokumentiert. Das Grundprinzip: Die Menschen müssen an erster Stelle stehen, damit die bestmöglichen Ergebnisse erreicht werden können. So entsteht mehr Innovation mit weniger Risiko.

Könntest du den Prozess des Teams noch etwas näher beschreiben?

Nicole: Im Kontext unserer Mission und unserer Kernthemen finden wir heraus, an welchen Stellen es bei unseren Kund:innen hakt und was genau sie daran hindert, ihre Ziele zu erreichen. Für die ermittelten Probleme visualisiert unser Team anschließend Lösungen mit einem Storyboard. Wir holen Feedback von den Kund:innen ein und passen die Story so lange an, bis sie dem entspricht, was sie sich für die Zukunft vorstellen. So entsteht aus dem Business-Case Schritt für Schritt eine Lösung. Auf diese Weise stellen wir auch sicher, dass wir sinnvoll investieren und den Kund:innen schnell einen Mehrwert bieten.

Wir entwickeln Software oder Services erst dann, wenn unsere Teammitglieder aus Forschung, Produktstrategie und Technologie bei jeder Lösung aufzeigen können, welche Kundenanforderung sie erfüllen. In den Bereichen Produktdesign und Technologie achten wir dabei insbesondere auf eine intuitive Bedienbarkeit und ein reibungsloses Nutzungserlebnis.

Ich werde oft gefragt, wie unsere Methodik funktioniert. Wir beginnen mit organisationalem Lernen. Dabei entstehen Ideen, aus denen sich dann neue Marktchancen ergeben. So können wir innerhalb des Marktes Beziehungen ausbauen, die Iron Mountain dabei helfen, nützliche und effektive, an neuen Kundenanforderungen und Technologien ausgerichtete Angebote zu entwickeln.

Innovation ist ein Gemeinschaftswerk

Wer arbeitet alles an Innovationsprojekten mit?

Nicole: Wenn Menschen aus unserem Unternehmen – egal aus welchem Bereich – Schwierigkeiten haben, bestimmte Ziele zu erreichen, dann bringen wir unsere Kompetenz ein. Mit der Methodik unseres Innovation Teams unterstützen wir sie beispielsweise dabei, die richtige Vorgehensweise zu finden, um ein Problem zu lösen oder dem Kunden einen größeren Mehrwert zu bieten.

Wir nutzen aber auch externe Partnerschaften. Wenn wir feststellen, dass für das bestmögliche Produkt oder die optimale Lösung Fähigkeiten benötigt werden, die wir intern nicht besitzen, ziehen wir etablierte Partner:innen hinzu, mit denen wir das Projekt umsetzen können.

Wir tragen kontinuierlich Ideen zusammen und werten sie aus, um herauszufinden, welche Person jeweils am besten geeignet ist, die Verantwortung für das Projekt zu übernehmen. Das kann eines unserer Teammitglieder sein oder jemand aus einem anderen Geschäftsbereich. Wir unterstützen auch beim Einreichen von Patenten, die Ideen noch mehr Wert verleihen.

Wir möchten unsere Kund:innen dort abholen, wo sie bei ihrer digitalen Transformation gerade stehen.

Durch beschleunigte Innovation mehr nutzen bieten

Was genau bedeutet es, die Kund:innen dort abzuholen, wo sie stehen?

Nicole: Wir möchten unseren Kund:innen nach und nach immer mehr Nutzen für das Management ihrer physischen und digitalen Assets bieten. Sie abzuholen, bedeutet, dass wir uns ihre Anliegen und Bedenken anhören, ihre sich immer wieder wandelnden Anforderungen verinnerlichen und ihnen als strategischer Partner helfen, ihre geschäftlichen Herausforderungen zu meistern.

Mit unserem Forschungs- und Entwicklungsprozess verfolgen wir das Ziel, sie mit genau den Werkzeugen auszurüsten, die am besten geeignet sind, ihre Informationen zu schützen, zu erschließen und gewinnbringend einzusetzen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie wir die digitalen Initiativen unserer Kund:innen unterstützen, besuchen Sie unsere Ressourcensammlung zur digitalen Transformation.